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Schweizerinnen und Schweizer sind zu wenig sichtbar unterwegs

Nov 2, 2021.

In der dunklen Jahreszeit ist die Sichtbarkeit auf und abseits der Strassen besonders wichtig. Obwohl viele Schweizerinnen und Schweizer regelmässig im Dunkeln unterwegs sind, treffen viele von ihnen keine Vorkehrungen, um besser sichtbar zu sein. Und das, obwohl ein Drittel der Befragten angibt, bisher nur mit Glück um einen Unfall wegen mangelnder Sichtbarkeit herumgekommen zu sein. Sechs Prozent waren bereits in einen solchen Unfall verwickelt. Die Mehrheit wünscht sich mehr Regeln und Sanktionen in Bezug auf die Sichtbarkeit. Das zeigt eine Umfrage von Generali Schweiz anlässlich der Lancierung der Präventionsinitiative «Zusammen sichtbar sicher».

Mit der Zeitumstellung am Wochenende wird es abends früher dunkel und die Sichtbarkeit draussen gewinnt wieder an Bedeutung. Wie eine Umfrage von Generali Schweiz zeigt, sind 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer mindestens einmal pro Woche im Dunkeln unterwegs. 70 Prozent gehen zu Fuss, 55 Prozent fahren mit dem Auto, 29 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln und 16 Prozent mit dem Velo. Frauen meiden die Dunkelheit etwas eher als Männer. 7 Prozent der befragten Frauen geben an, nie im Dunklen unterwegs zu sein. Bei den Männern ist es nur 1 Prozent.

 

Zu viele kümmern sich nicht um ihre Sichtbarkeit
Die grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer gibt an, dass ihr das Thema Sichtbarkeit unterwegs persönlich wichtig oder sehr wichtig ist (82 Prozent). Trotzdem treffen 41 Prozent der Befragten gar keine Vorsichtsmassnahmen in Bezug auf ihre Sichtbarkeit, wenn sie im Dunkeln unterwegs sind. Und von den 59 Prozent, die Vorkehrungen treffen, beschränkt sich mehr als die Hälfte darauf, zu Fuss, mit dem Auto oder einem anderen Fahrzeug das Tempo anzupassen. Nur 44 Prozent sind immer mit Licht unterwegs oder bringen Reflektoren an ihrer Kleidung an und ergreifen damit wichtige Massnahmen für mehr Sichtbarkeit. Auf die Wirkung von heller Kleidung setzen nur 39 Prozent der Befragten. Mit steigendem Alter nimmt die Sensibilität für das Thema zu. Und auch Befragte mit Kindern im Haushalt treffen viel häufiger Vorkehrungen, um gut sichtbar zu sein. Dies jedoch eher für sich selbst, als für die Kinder. Nur 36 Prozent der Befragten, die Vorkehrungen treffen und Kinder haben, achten auch darauf, dass ihre Kinder im Dunkeln gut sichtbar sind und mit Reflektoren und Lichtern leuchten.

 

Mangelnde Sichtbarkeit führt zu Unfällen
Dass die Sichtbarkeit im Strassenverkehr ein entscheidender Faktor ist, zeigen die Erfahrungen der Befragten. Mehr als ein Drittel gibt an, Glück gehabt zu haben, dass es in ihrem Leben bisher zu keinem Unfall wegen mangelnder Sichtbarkeit gekommen ist.
6 Prozent der Befragten hatten weniger Glück. Sie waren entweder in einen Unfall verwickelt, weil sie selbst zu wenig gut sichtbar waren (4 Prozent). Oder sie haben selbst einen Unfall verursacht, weil eine andere Person zu wenig sichtbar war (2 Prozent). 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind der Meinung, dass andere Personen sich im Strassenverkehr besser sichtbar machen müssen.

 

Befragte wünschen sich mehr Sensibilisierung und Regeln
Dass beim Thema Sichtbarkeit Handlungsbedarf besteht, darin sind sich die Befragten einig. Mehr als die Hälfte ist der Meinung, dass es nicht genügend Sensibilisierungsmassnahmen zur Sichtbarkeit gibt. Und etwas mehr als die Hälfte spricht sich gar für mehr Regeln in Bezug auf die Sichtbarkeit aus. Frauen (60 Prozent) halten Regeln für wichtiger als Männer (50 Prozent). Und Befragte aus der Westschweiz und dem Tessin (65 Prozent) sind eher für Regeln zu haben als jene aus der Deutschschweiz (51 Prozent). Viele vertreten die Ansicht, dass das Tragen von Reflektoren obligatorisch sein sollte. Bussen zu verteilen an Personen, die zu wenig sichtbar sind, wird als legitimes Mittel für mehr Sicherheit im Strassenverkehr genannt.

 

Neue Präventionsinitiative «Zusammen sichtbar sicher»
Um Nicht-Berufsunfälle aufgrund fehlender Sichtbarkeit zu verhindern, lanciert Generali Schweiz die Präventionsinitiative «Zusammen sichtbar sicher» mit fachlicher Unterstützung der BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung. Dazu sensibilisiert Generali Schweiz mit der neuen Kampagne «Die Hellsten» in Bezug auf die Sichtbarkeit auf und abseits der Strassen. Neben der Kampagne für die breite Bevölkerung setzt die Versicherung auch auf die Sensibilisierung von Primarschülerinnen und –schülern. Mit einem interaktiven Online-Quiz und weiterem Material zur Sichtbarkeit können Lehrpersonen ihre Schülerinnen und Schüler spielerisch und eingängig an das Thema heranführen.

 

Marathonläufer Tadesse Abraham ist «einer der Hellsten»
Tadesse Abraham, der schnellste Marathonläufer der Schweiz und Markenbotschafter von Generali Schweiz, ist wichtige Stütze der Präventionsinitiative. Als Langstreckenläufer ist er selbst häufig im Dunkeln unterwegs. «Nicht nur für mich als Läufer, sondern auch als Vater ist mir in der Dunkelheit sehen und gesehen werden sehr wichtig. Ich setze alles daran, meine Familie vor den Gefahren unterwegs zu schützen. Darum war für mich klar, dass ich Generali Schweiz bei der Sensibilisierung für das Thema Sichtbarkeit unterstützen möchte», so Tadesse Abraham.

Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage wurde im Auftrag von Generali Schweiz zwischen dem 4. und 10. Oktober 2021 durchgeführt. 539 Personen haben teilgenommen.

 

 

Hier können Sie Unterlagen zu «Die Hellsten» downloaden. Passwort: DieHellsten21

www.diehellsten.ch / www.leslumieres.ch / www.ipiubrillanti.ch / www.thebrightest.ch

 

 

ÜBER GENERALI

Die Generali Gruppe ist ein unabhängiger italienischer Konzern mit starker internationaler Präsenz. Im Jahr 1831 gegründet, gehört das Unternehmen weltweit zu den führenden Versicherern. Generali ist in 50 Ländern vertreten, beschäftigt rund 72'000 Mitarbeitende und hat über 65.9 Millionen Kunden. Das Gesamteinkommen des Konzerns belief sich 2020 auf mehr als 70.7 Milliarden Euro. Damit ist Generali Marktführerin in Westeuropa. Auch in Mittel- und Osteuropa sowie in Asien gewinnt das Unternehmen an Bedeutung.

 

In der Schweiz gehen die Wurzeln von Generali auf das Jahr 1887 zurück. Heute ist die Generali (Schweiz) Holding AG mit zwei Hauptsitzen in Adliswil und Nyon sowie einem breiten Agenturnetz in der ganzen Schweiz vertreten. Der Versicherer hat mehr als eine Million Kunden und bietet Produkte für jede Lebenssituation an. Dazu zählen Sach-, Rechtsschutz- und Lebensversicherungen sowie Vorsorgelösungen. Zusammen mit Start-ups entwickelt Generali innovative Produkte. Als erster Schweizer Versicherer hat das Unternehmen eine komplett digitale Säule 3a lanciert.

 

 

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