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Wie Sie Ihre Kinder online schützen

Das Internet ist ein tolles Tool, mit dem Ihre Kinder lernen und spielen können (auch wenn wir uns wünschen, dass sie nicht immer auf den Bildschirm starren würden ...). Doch die digitale Welt birgt auch Risiken. Glücklicherweise können Sie zahlreiche Vorkehrungen treffen, um Ihre Kinder vor digitalen Gefahren zu bewahren. Mit diesen Tipps schützen Sie sie im Internet.

 

Auf Cybermobbing reagieren

Der soziale Austausch im Internet wird für Ihr Kind vor allem eine positive und schöne Erfahrung sein. Doch leider gibt es Ausnahmen. Zu den Anzeichen von Cybermobbing gehören: Gefühlsausbrüche nach dem Surfen und das Zurückziehen von Aktivitäten, die Ihr Kind normalerweise liebt. Wenn Sie das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt, sprechen Sie Ihr Kind darauf an und hören Sie ihm zu. Notieren Sie alle Vorfälle und melden Sie Cybermobber bei den jeweiligen Websites und in der Schule Ihres Kindes. 


Vor Fremden warnen

Auf Social Media können sich Ihre Kinder mit anderen Kindern vernetzen und austauschen. Aber kennen Ihre Kinder die Risiken, wenn sie von Fremden kontaktiert werden? Sagen Sie Ihren Kindern, dass sie Freundschaftsanfragen von Fremden ablehnen sollen. Zudem dürfen sie nie persönliche Angaben preisgeben. Dazu gehören der volle Name und das Alter. Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind versteht, dass es sich niemals mit Fremden aus dem Internet treffen darf.

 

Das kann nicht deutlich genug betont werden. Es gibt leider in jüngster Zeit viele Vorfälle, bei denen Kindern von Fremden weggelockt und missbraucht wurden. Gemäss einer Studie wurde eines von zehn Schweizer Kindern bereits online belästigt. Die Schweizer Behörden haben deswegen einen Entführungsalarm eingeführt. Dieser ermöglicht bei einer Kindsentführung eine sofortige, flächendeckende Verbreitung von Informationen via SMS.


Privatsphäre schützen

Ihre Kinder leben immer mehr in der Onlinewelt. Sie sollten im Internet aber nicht zu viele Informationen über sich preisgeben. Decken Sie Ihre Webcam ab. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder sichere Passwörter verwenden (auf keinen Fall «Passwort»!). Und stellen Sie sicher, dass sie sich regelmässig von ihren Geräten abmelden (oder diese zumindest nicht unbeaufsichtigt herumliegen lassen). Sie und Ihr Kind sollten ausserdem die Privatsphäre-Einstellungen der benutzten sozialen Netzwerke kennen und auf die höchste Stufe setzen.

  
Auf finanzielle Sicherheit achten

Betrüger stellen für minderjährige Internetbenutzer eine grosse Bedrohung dar. Erklären Sie Ihren Kindern, dass sie keine unbekannten Nachrichten oder Links öffnen dürfen: Diese könnten Trojaner enthalten, die persönliche Daten stehlen. Interneterfahrene Kinder wissen auch, dass sie keine finanziellen Details preisgeben und im Internet nicht ohne elterliche Aufsicht einkaufen dürfen. Zur Sicherheit sollten Sie Ihre Kreditkarten ausser Reichweite der Kinder aufbewahren. 


Grenzen setzen

Der beste Schutz für Ihre Kinder vor Online-Gefahren ist, weniger zu surfen. Setzen Sie Grenzen für das Surfen zu Hause (z. B. keine Handys am Esstisch). Und verbannen Sie ab einer bestimmten Uhrzeit alle Geräte aus dem Kinderzimmer. Ihre Kinder werden so auch besser schlafen.

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