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Acht Dinge, die Neulenkerinnen und Neulenker wissen sollten

Endlich unabhängig und mit dem eigenen Auto unterwegs: Es ist toll, die Fahrprüfung bestanden zu haben und alleine ans Steuer zu dürfen! Doch die ersten sechs Monate sind für Neulenkerinnen und Neulenker besonders gefährlich. Das Unfallrisiko ist achtmal höher als bei anderen Fahrerinnen und Fahrern.

Natürlich will niemand einen Unfall verursachen. In der Schweiz ist der Druck aber besonders gross: Den Führerausweis erhalten Sie nämlich in den ersten drei Jahren nur auf Probe. Es lohnt sich also, einige Sicherheitsmassnahmen zu befolgen – damit Sie Ihr Auto und Ihren Führerausweis behalten. Viel Spass beim Fahren!

 

1. Achten Sie auf den toten Winkel

Das Auto kam wie aus dem Nichts? Dann wissen Sie nun, woher der tote Winkel seinen Namen hat. Er bezeichnet die nicht einsehbaren seitlichen Bereiche zwischen Ihrem Sichtfeld und dem, was Sie im Aussenspiegel sehen. Oder die unsichtbaren Bereiche, die beim Blick in den Rückspiegel von der Karosserie verdeckt werden. Jedes Fahrzeug hat andere tote Winkel. Sie sollten also vor dem Abbiegen, Spurwechseln und Losfahren stets über die Schulter zurückblicken. 

 

2. Passen Sie beim Abbiegen und Spurwechseln besonders auf

Wenn Sie in eine Strasse einbiegen, sollten Sie Ihr Tempo dem der anderen Fahrzeuge anpassen (ausser natürlich, wenn diese schneller als erlaubt fahren). Achten Sie darauf, dass Sie die Spur mit der Geschwindigkeit nehmen, bei der Sie sich sicher fühlen. Und vergessen Sie nicht, bei jedem Spurwechsel zu blinken.

 

3. Beachten Sie die Sicherheitsanforderungen Ihres Autos

Es kann sein, dass Sie Ihr Auto mindestens einmal pro Jahr vorführen müssen, um seine Strassentauglichkeit prüfen zu lassen. Vermerken Sie dies in Ihrem Kalender. Und lassen Sie Ihr Fahrzeug stets überprüfen, wenn Sie ein ungutes Gefühl haben. Bei der Sicherheit sollten Sie nämlich nie sparen.

 

4. Vermeiden Sie Fahrten zu später Stunde

Schlechte Sichtverhältnisse, Müdigkeit – es gibt viele Gründe, warum Fahrten zu später Stunde keine gute Idee sind. Nehmen Sie lieber ein Taxi oder die öffentlichen Verkehrsmittel.

 

5. Fahren Sie nicht mit mehreren Fahrgästen

Freundinnen und Freunde mitnehmen zu können, scheint ein grosser Vorteil des Führerausweises zu sein. Unfälle sind aber wahrscheinlicher, wenn Sie durch Fahrgäste auf dem Rücksitz abgelenkt werden.

 

6. Nehmen Sie bekannte und kurze Routen

Fahren Sie am Anfang nur an Ihrem Wohnort. Und machen Sie zunächst nur kurze Fahrten und keine langen Strecken.

 

7. Stellen Sie Ihr Handy auf lautlos

Auch Anrufe über die Freisprechanlage lenken ab. Sie sollten Ihr Handy im Auto also weglegen. Die meisten Smartphones haben einen Ruhemodus. Damit werden Sie während der Fahrt nicht durch Klingeln oder Vibrieren gestört.

 

8. Lassen Sie sich nicht ablenken

Beim Rotlicht schnell schminken, die Frisur im Rückspiegel überprüfen, neue Songs für die Fahrt auswählen – Multitasking im Auto ist immer eine schlechte Idee. Behalten Sie die Strasse im Auge und lassen Sie sich von Nichts ablenken. Beim Fahren benötigen Sie alle Sinne – Augen und Ohren. Lassen Sie die Kopfhörer also zu Hause. Durch laute Musik, ablenkende Radioprogramme oder Podcasts können Ihnen hupende Autos oder rufende Fussgänger leicht entgehen.

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