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Mit einem Vorsorgeauftrag wichtige Vorkehrungen treffen

Sep 5, 2016. Posted in Services

Ein Unfall oder eine Krankheit kann die eigene Urteilsfähigkeit beeinträchtigen. Mit einem Vorsorgeauftrag bestimmen Sie selbst, wer Ihre rechtliche Vertretung übernimmt. Generali bietet eine kompetente Beratung an.

Werden Sie infolge eines Unfalls oder einer Krankheit urteilsunfähig, prüft die Erwachsenenschutzbehörde (KESB), ob die gesetzlichen Vertretungsvollmachten ausreichen oder weitere Massnahmen zu Ihrem Schutz nötig sind. Die KESB stimmt Verfügungs- und Verwaltungshandlungen zu und ordnet die Beistandschaft an.

 

Kein uneingeschränktes Vertretungsrecht für Ehegatten oder eingetragene Partner

Zur gesetzlichen Vertretung berechtigt sind Ehegatten und der eingetragene Partner, nicht jedoch der Konkubinats­partner. Das gesetzliche Vertretungsrecht betrifft jedoch nur die Rechtshandlung, die zur Befriedigung des Unterhaltsbedarfs üblicherweise und gemäss dem gewohnten Lebensstandard der Familie erforderlich sind. Dies schliesst die ordentliche Verwaltung des Einkommens und des Vermögens ein. Sind Handlungen notwendig, welche über die ordentliche Verwaltung hinausgehen, muss der KESB zustimmen.

 

Vorsorgeauftrag als verbindliche Willensäusserung bei Urteilsunfähigkeit

Das Erwachsenenschutzrecht sieht nebst den behördlichen Massnahmen das Instrument „Vorsorgeauftrag“ vor. Damit bestimmen Sie selbst, wer Sie im Einzelfall bei der Personenvorsorge, Vermögensvorsorge sowie im Rechtsverkehr vertreten darf. Mit einem Vorsorgeauftrag stellen Sie sicher, dass Ihr Wille respektiert wird.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, alltägliche Belange zu definieren: Wer darf die Post öffnen, Zahlungen erledigen, Anlageentscheidungen treffen, Hypotheken verlängern oder amortisieren, Immobilien verkaufen und die Vertretung im Rechtsverkehr ausüben? Sie können auch mehrere Personen parallel als Vorsorgebeauftragte einsetzen; zum Beispiel den Ehepartner für die persönliche Sorge und den Sohn oder die Tochter für sämtliche finanzielle Fragen. Massgebend ist Ihre individuelle Lebens- und Familiensituation. In einer Patientenverfügung können Sie zudem festhalten, wie Sie zu medizinischen Massnahmen und Behandlungen stehen.

 

Zentrum für Pensionsplanung von Generali bietet Beratung und Unterstützung

Damit der Vorsorgeauftrag gültig ist, sind bestimmte Formvorschriften einzuhalten. Klare Anweisungen dienen dem Vertretungsberechtigten, im Sinne des Betroffenen zu handeln. Sie möchten einen gültigen Vorsorgeauftrag verfassen? Mit dem DOCUPASS von Pro Senectute erfahren Sie, wie Sie den Ernstfall optimal vorbereiten. Er enthält Vorlagen und Ausführungen zu den Themen Patientenverfügung, Anordnung im Todesfall, Vorsorgeauftrag, Testament und mehr Recht auf Selbstbestimmung.

 

Beratung vom Profi: schnell sein lohnt sich

Sie interessieren sich für eine Beratung von einem Profi? Die ersten 50 Interessenten erhalten ein Geschenk – den DOCUPASS von Pro Senectute im Wert von CHF 19.–.

 

Vereinbaren Sie einen Termin unter: zfp.ch@generali.com

 

Haben Sie Fragen zum Thema Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung? Dann stehen unsere Experten Ihnen unter dieser Mailadresse gerne zur Seite.