Kontakt

24h-Schaden-Hotline

«Ich lerne dann mal eine andere Sprache»
Zwei Lernende berichten von ihrem Austauschsemester

Aug 2, 2021.

Bereits in jungen Jahren eine neue Sprache lernen und eine neue Region erkunden? Das bieten wir unseren KV-Lernenden an. Interessierte und ausgewählte Lernende verbringen das dritte Semester ihrer Ausbildung in der jeweils anderen Sprachregion und besuchen dort die Berufsschule. Generali sucht dabei einen geeigneten Ausbildungsplatz an den Hauptstandorten Adliswil und Nyon. Yllka Iseni und Sara Oezaydin erzählen von ihren Erfahrungen.

Über Yllka

Yllka kommt aus Gland im Kanton Waadt und arbeitet normalerweise auf unserem Hauptsitz in Nyon. Von August 2020 bis Ende Januar 2021 absolvierte sie den Austausch in Adliswil bei unserer Rechtsschutzversicherung. Während dieser Zeit stellte ihr Generali eine Wohnung zur Verfügung.

 

Über Sara

Sara wohnt in Effretikon im Kanton Zürich und absolviert ihre Ausbildung auf unserem Hauptsitz in Adliswil. Sie machte den umgekehrten Weg und verbrachte in der gleichen Zeitdauer wie Yllka ein Austauschsemester in Nyon. Dort erhielt sie einen Einblick in den Bereich Kundenservice und durfte während dieser Zeit bei einer Gastfamilie wohnen.

 

 

Weshalb habt ihr euch für diesen Austausch beworben?

Yllka: Ich habe mich schon länger für einen Aufenthalt in der Deutschschweiz interessiert. Deshalb habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Vor Ort eine Sprache zu lernen, ist besser als nur in der Schule. Zudem wollte ich schon immer mal Zürich und das grossen Angebot an Kultur und Sport kennenlernen.

 

Sara: Ich wollte meine Sprachkenntnisse verbessern und die Arbeitsatmosphäre in Nyon kennenlernen. Und natürlich hat mich die Möglichkeit, eine neue Stadt zu erkunden, motiviert. Es ist fast so, als ob man eine neue Lehre beginnen würde. Die Schweiz aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, hat mich fasziniert.

 

 

Wie habt ihr die Arbeit in einer Fremdsprache erlebt?

Sara: Ich konnte in Nyon ins Customer Care Center und habe da während sechs Monaten einen vertieften Einblick erhalten. Im Büro wurde ich herzlich empfangen. Von einer Mitlernenden habe ich sehr viel gelernt und wir wurde gute Freunde. Mein Hörverständnis hat sich stark verbessert. Ich verstehe nun fast alles.

 

Yllka: Ich durfte in der Abteilung der Rechtsschutzversicherung arbeiten, was total spannend war. Im Team wurde ich sehr gut aufgenommen. Erst hatte ich Mühe, die Aufträge zu verstehen. Das Team hat dann für mich alles langsam wiederholt. So ging es immer besser. Mit den besseren Deutschkenntnissen habe ich Freunde gefunden. Mittlerweile verstehe ich sehr viel. Beim Sprechen habe ich noch etwas Mühe.

 

 

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Sara: Mir hat vor allem der Umgang mit den Mitmenschen gefallen. Die Westschweizer sind immer gut gelaunt, lustig und temperamentvoll. Ich konnte schnell Freunde finden und meine Freizeit gestalten.

 

Yllka: Ich war beeindruckt von der Stadt Zürich. Nur schon die Grösse des Hauptbahnhofs hat mich fasziniert. Anfangs konnte ich mich in der Stadt nur schlecht orientieren. Doch mit der Zeit kannte ich die Wege und wusste, wo man hingeht und wo nicht. Zürich ist grösser, spannender und vielseitiger als meine Heimatstadt.

 

 

Wie war es, alleine zu leben?

Yllka: Am Anfang war es nicht einfach. Es ist zwar aufregend, aber am Abend habe ich mich doch etwas einsam gefühlt. Es war interessant zu sehen, was man alles machen muss, wenn man alleine wohnt.

 

Sara: Ich habe mich bei meiner Gastfamilie sehr wohlgefühlt. Anfangs hatte ich mit der Kommunikation etwas Mühe. Meine Gastfamilie konnte kein Deutsch. Doch es ging immer besser.

 

 

Empfehlt ihr den Austausch anderen Lernenden?

Sara: Auf jeden Fall. Vertieften Einblick in eine andere Kultur, Sprache und Arbeitsumgebung zu erhalten, ist sehr wertvoll. Ich werde davon noch lange profitieren können.

 

Yllka: Ich kann den Austausch ebenfalls nur empfehlen. Ich würde mich sofort wieder anmelden und kann Sara nur zustimmen. Es hat sehr viel Spass gemacht. Wir haben beide viel erlebt.