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Schweizerinnen und Schweizer wollen verpasste Ferien im Ausland nachholen

Mai 30, 2022.

Zwei Jahre lang mussten Schweizerinnen und Schweizer flexibel sein, wenn sie ihre Sommerferien planten. Im Sommer 2022 zeigt sich die Reiseplanung wieder einfacher. So plant die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer die Ferien nachzuholen. Dies vor allem im Ausland. Das beliebteste Reisemittel ist das Auto, Traumziel ist Italien und das Ferienbudget hat sich trotz Pandemie kaum verändert. Das zeigt eine Umfrage von Generali Schweiz.

Mit der Aufhebung der Covid-Massnahmen fühlen sich rund 46% der Befragten in der Reiseplanung um einiges freier und weniger eingeschränkt. Das sah letztes Jahr noch anders aus: 2021 gaben 66% der Befragten an, dass die Covid-Massnahmen ihre Sommerferien einschränken würden. Abschalten, Erholung und Tapetenwechsel bleiben auch in diesem Jahr die Hauptgründe für Sommerferien 2022. Das zeigt eine Umfrage von Generali Schweiz zum Thema Sommerferien.

 

Das Budget bleibt gleicht

Mit der wiedergewonnenen Freiheit haben dieses Jahr 7 von 10 Befragten geplant, während des Sommers zu verreisen – sei es in der Schweiz oder im Ausland. Das entspricht einer Zunahme um 8 Prozentpunkten im Vergleich zum letzten Jahr. Mehr ausgeben möchte man aber nicht: 72% der Befragten gaben an, für die bevorstehenden Ferien mit dem gleichen Budget zu planen wie vor Ausbruch der Covid-Pandemie.

 

Das Auto ist das beliebteste Reisemittel

Wie bereits im Vorjahr verreist die Mehrheit der Befragten mit dem eigenen Auto (48 Prozent). Im Vergleich zum letzten Jahr ist jedoch eine Abnahme um 7 Prozentpunkte feststellbar. Nebst diesem Trend ist ein Unterschied bei der Wahl des Reisemittels zwischen den Geschlechtern festzustellen. 46% der Frauen geben an, diesen Sommer am liebsten mit dem Auto zu verreisen. Bei den Männern sind es nur 39%. 33% der Männer und nur 17% der Frauen planen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, also mit Zug oder Bus, zu verreisen. Familien nutzen vor allem das Auto oder das Flugzeug, wobei das Auto mit 46% vor dem Flugzeug mit 41% etwas beliebter ist.

 

Italien ist Ferienziel «Numero uno»

Zwar werden im Vergleich zu letztem Jahr nicht mehr Reisen ins Ausland geplant, dafür scheinen aber mehr Reisen im Inland wegzufallen. Gleichzeitig sind sich in diesem Jahr mehr Befragte als im Vorjahr noch nicht sicher, wohin die Reise in diesem Sommer geht. So gaben letztes Jahr 42% der Befragten an, Ferien in der Schweiz zu verbringen. Dieses Jahr sind es nur noch 27%. Lieblingsziel über die Landesgrenzen hinaus ist und bleibt Italien, gefolgt von Frankreich und Spanien. Wer Ferien in der Schweiz macht, lässt sich mit der Planung Zeit. Knapp ein Drittel der Befragten wusste im März noch nicht, wohin es sie im Sommer verschlägt. Ein klarer Favorit sticht dennoch heraus: das Tessin.

 

Die junge Bevölkerung macht gerne länger Ferien

Schweizerinnen und Schweizer verreisen diesen Sommer gleich oft wie vor der Pandemie. Die Covid-Delle aus dem Vorjahr scheint damit wettgemacht; das Reiseverhalten scheint sich zu normalisieren. Doch nicht jeder reist gleich. Deutliche Unterschiede gibt es bei der Dauer der Ferien. Vor allem Jüngere planen ausgiebige Ferien. Drei Wochen Ferien am Stück machen vor allem die 18- bis 29-Jährigen, während Personen ab 50 Jahren öfters einwöchige Ferien machen.

 

Erholung und Entspannung sind das A und O

Die Gründe für Ferien sind dieselben wie auch schon vor der Pandemie. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Erholung und Entspannung, Abschalten und Tapetenwechsel auch in diesem Jahr bei den Befragten die Top-drei-Gründe sind. Der Wunsch nach einem Tapetenwechsel und das Abschalten wurden im letzten Jahr jedoch von deutlich mehr Personen als Hauptgrund angegeben als in diesem Jahr. Grund für diesen Unterschied könnten die Lockerungen der Covid-Massnahmen sein.

 

Mann und Frau reisen unterschiedlich

Die Hauptgründe fürs Reisen unterscheiden sich bei den Geschlechtern. Männer wollen in erster Linie den Kopf freibekommen (20 Prozent). Bei den Frauen ist der Hauptgrund Zeit mit der Familie zu verbringen (16 Prozent). Das schöne Nichtstun ist aber oftmals mit viel Stress und Planungsproblemen verbunden. Hauptstressoren beim Reisen sind für 44% der Befragten die Pandemie, für 31% die Planungsunsicherheit, für 28% mögliche Krankheiten und für 24% die Unvorhersehbarkeit des Wetters.

 

Die Reiseplanung zeigt sich einfacher

Seit der offiziellen Beendigung der Pandemie und den damit verbundenen Massnahmen atmet die Bevölkerung spürbar auf. Dies zeigt sich vor allem in der Reiseplanung. Hier sind die Befragten der Meinung, dass dank des Wegfallens der Corona-Massnahmen nun viel entspannter und einfacher geplant und verreist werden kann. Deutlich mehr Schweizerinnen und Schweizer möchten die verpassten Ferien nachholen. Dies geben 50% der zwischen 30- und 39-Jährigen an. Familien holen die Ferien tendenziell weniger häufig nach.

 

30% mussten ihre Reise bereits annullieren

Allerdings müssen für bestimmte Länder immer noch gewisse Vorkehrungen getroffen werden. Das ist vor allem für 54% der 50- bis 65-Jährigen mühsam. Über alle Altersgruppen hinweg hat sich aber ein deutlicher Trend gezeigt: Jede dritte Person musste wegen der Covid-Pandemie schon mal ihre Reise annullieren oder verschieben, weil das Reiseziel nicht erreichbar oder unsicher war. Und jede vierte musste wegen einer Erkrankung an Corona die Reise plötzlich umorganisieren. Aus diesen Gründen gibt mehr als ein Drittel (38%) an, die Stornierungsbedingungen deutlich mehr zu beachten. Auch die richtige Reiseversicherung spielt für viele eine grosse Rolle.

 

Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage wurde im Auftrag von Generali Schweiz zwischen dem 16. März und 21. März 2022 durchgeführt. 504 Personen haben teilgenommen.

ÜBER GENERALI

Die Generali Gruppe ist ein unabhängiger italienischer Konzern mit starker internationaler Präsenz. Im Jahr 1831 gegründet, gehört das Unternehmen weltweit zu den führenden Versicherern. Generali ist in 50 Ländern vertreten, beschäftigt rund 72'000 Mitarbeitende und hat über 65.9 Millionen Kunden. Das Gesamteinkommen des Konzerns belief sich 2020 auf mehr als 70.7 Milliarden Euro. Damit ist Generali Marktführerin in Westeuropa. Auch in Mittel- und Osteuropa sowie in Asien gewinnt das Unternehmen an Bedeutung.

 

In der Schweiz gehen die Wurzeln von Generali auf das Jahr 1887 zurück. Heute ist die Generali (Schweiz) Holding AG mit zwei Hauptsitzen in Adliswil und Nyon sowie einem breiten Agenturnetz in der ganzen Schweiz vertreten. Der Versicherer hat mehr als eine Million Kunden und bietet Produkte für jede Lebenssituation an. Dazu zählen Sach-, Rechtsschutz- und Lebensversicherungen sowie Vorsorgelösungen. Zusammen mit Start-ups entwickelt Generali innovative Produkte. Als erster Schweizer Versicherer hat das Unternehmen eine komplett digitale Säule 3a lanciert.

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