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Für den Notfall: Risiken absichern für Familien - Todesfall

Apr 7, 2022.

Eine Familiengründung bringt viele positive Veränderungen mit sich. Doch Todesfälle, verursacht durch Unfall oder Krankheit, können das Familienglück trüben. Diese sehr emotionale Zeit soll nicht auch noch durch finanzielle Probleme belastet werden. Wir erklären Ihnen in diesem Teil der Serie «Für den Notfall: Familien richtig absichern», wie Sie sich ausreichend absichern.

TODESFALL: DAMIT DIE HINTERBLIEBENEN ABGESICHERT SIND

Im Todesfall sind verheiratete Elternpaare über die Sozialversicherungen gut abgesichert. Sie können mit folgenden Leistungen rechnen:

  • Die AHV bezahlt dem hinterbliebenen Elternteil im Todesfall eine Witwen- oder Witwerrente. Die Kinder erhalten eine Waisenrente.
  • Von der Unfallversicherung bekommen Witwen und Witwer ebenfalls eine Rente – vorausgesetzt, die verstorbene Person hatte eine solche abgeschlossen. Bei Arbeitnehmern ist das automatisch der Fall. Kindern wird eine Waisenrente ausgezahlt.
  • Auch die Pensionskasse zahlt Witwen- respektive Witwer- und Waisenrenten aus. Wie hoch diese Renten sind, steht in Ihrem Vorsorgeausweis.

 

Mehr zur Witwen- und Waisenrente finden Sie in unserem Artikel «Sozialversicherungen im Todesfall – das gilt es zu wissen».

 

ELTERN IM KONKUBINAT SIND BENACHTEILIGT

Weder die AHV noch die Unfallversicherung zahlen hinterbliebenen Partnern eine Rente. Die Pensionskasse kann selbst entscheiden, ob sie unverheirateten Partnerinnen oder Partnern Renten zahlt. Bei der Waisenrente spielt der Zivilstand der Eltern keine Rolle, hier zahlen AHV, Unfallversicherung und Pensionskasse des verstorbenen Elternteils in jedem Fall.

 

Tipp: Klären Sie mit Ihrer Pensionskasse, unter welchen Bedingungen Ihre Partnerin oder Ihr Partner in Ihrem Todesfall eine Rente erhält. 

 

PRIVAT ABSICHERN MIT EINER TODESFALLVERSICHERUNG

Wenn Sie sich und Ihre Familie vollumfänglich absichern wollen, schliessen Sie am besten eine Todesfallversicherung ab. Wenn die versicherte Person während der Laufzeit stirbt, zahlt die Versicherung das Todesfallkapital an die vereinbarte Person aus.

 

Gut zu wissen: Wie viel Sie für diese Prämie bezahlen, ist abhängig von der Versicherungssumme sowie von Alter und Gesundheitszustand der versicherten Person.

 

Bei einer Todesfallversicherung unterscheidet man zwischen einer fallenden und einer konstanten Versicherungssumme. Bei der fallenden Summe wird der Betrag, den die begünstigte Person bekommt, kontinuierlich kleiner. Das macht dann Sinn, wenn die Kinder älter werden, ein Elternteil wieder mehr arbeiten kann und die Absicherung aus der 1. und 2. Säule besser wird. Wenn Sie gleichzeitig mit der Säule 3a sparen, ist eine fallende Todesfallsumme ebenfalls die richtige Wahl. Die konstante Summe ist sinnvoll, wenn sich Ihr Risiko nicht verändert und Sie auch in ein paar Jahren auf den vollen Betrag angewiesen sind.

 

Unsere Versicherungsberater helfen Ihnen gerne, die optimale Absicherung für Ihre Familie zu finden.

 

Sie möchten mehr zur Todesfallversicherung erfahren oder sich gleich beraten lassen? Dann vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit uns.

Mehr erfahren

Ein Lohnausfall in der Familie kann zu grossen finanziellen Problemen führen. Wie Sie sich und Ihre Familie ausreichend dagegen absichern, verraten wir Ihnen in unserem Teil 1 der Serie «Für den Notfall: Familien richtig absichern».

 

Was passiert, wenn der Haupterwerber oder die Haupterwerberin der Familie invalid wird? In unserem Teil 2 der Serie «Für den Notfall: Familien richtig absichern» erklären wir Ihnen das Wichtigste.

 

Müssen Kinder ebenfalls abgesichert werden? Welche Versicherungen sollten Eltern in Betracht ziehen? In unserem dritten Teil der Serie «Für den Notfall: Familien richtig absichern» können Sie alles Notwendige nachlesen.

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