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Für den Notfall: Risiken absichern für Familien

Wenn Sie eine Familie gründen, ändert sich Ihr Leben grundlegend. Auf Sie als Mutter oder Vater warten unzählige schöne Momente gemeinsam mit Ihren Kindern. Trotzdem sollten Sie sich auch mit jenen Situationen auseinandersetzen, die Ihren Alltag auf tragische Weise verändern können.

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Ein Unfall, eine schlimme Krankheit oder ein Todesfall in der Familie sind einschneidende Erlebnisse. Oft verursachen Sie nicht nur Leid, sondern auch grosse finanzielle Probleme. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich und Ihre Familie gegen solche Risiken versichern. Damit Sie sich im Notfall aufs Wesentliche konzentrieren können und keine finanziellen Sorgen haben.

 

 

 

Deshalb ist eine Vorsorgeanalyse wichtig

 

Was passiert, wenn sich Ihre Lebenssituation als Familie plötzlich grundlegend verändert? Diese Frage beantwortet Ihnen eine Vorsorgeanalyse. Sie basiert auf Ihrem Familienbudget und zeigt auf, wie gut Sie finanziell abgesichert sind, wenn Sie aus einem bestimmten Grund auf einen Teil des Familieneinkommens verzichten müssen. Folgende Risiken werden bei einer Vorsorgeanalyse durchgespielt:

  • Erwerbsausfall: Kann Ihre Familie finanziell überleben, wenn wegen Krankheit oder Unfall ein Teil des Familieneinkommens für längere Zeit wegfällt?
  • Invalidität: Bekommen Sie genug Geld von den Sozialversicherungen, um Ihren Lebensunterhalt zu finanzieren?
  • Tod: Gerät Ihre Familie nach dem Tod von Mutter oder Vater in finanzielle Not?

 

 

Lassen Sie sich beraten

Viele Familien möchten diese Vorsorgeanalyse nicht selbst durchführen. Unsere Versicherungsberater unterstützen Sie gerne dabei. Sie erfahren, wie Sie die verschiedenen Risiken absichern können und was das kostet. Eine individuelle Risikoversicherung bekommen Sie schon ab CHF 50.– im Monat.

 

 

 

Erwerbsausfall: So sichern Sie Ihre Familie ab

 

Lebt Ihre Familie hauptsächlich von einem Lohn? Dann sollte dieses Einkommen so abgesichert sein, dass Sie Ihren Familienalltag auch bei einem längerem Lohnausfall finanzieren können. Wenn Sie angestellt sind, werden gewisse Risiken automatisch über Ihren Arbeitgeber versichert. Selbständigerwerbende müssen sich selbst um eine vollständige Absicherung kümmern.

 

«Mir passiert doch nichts!» Im Jahr 2018 stellte sich dieser Satz für 218 000 Personen schweizweit als falsch heraus: Sie bezogen wegen Erwerbsunfähigkeit eine IV-Rente. Die Gründe dafür sind:

  • 80% wegen Krankheit
  • 7% wegen Unfall
  • 13% wegen Geburtsgebrechen

 

Gut zu wissen:  Invalidität aufgrund einer Krankheit ist in der Schweiz normalerweise schlechter abgesichert als nach einem Unfall.

 

 

Lohnfortzahlung bei einer Krankheit

Wenn Sie wegen einer Krankheit länger nicht arbeiten können, wird Ihr Lohn während einer bestimmten Frist weiterhin ausbezahlt. Im ersten Dienstjahr muss Ihnen Ihr Arbeitgeber drei Wochen lang den vollen Lohn zahlen. Danach dauert diese Lohnfortzahlung noch eine «angemessene längere» Zeit. Was diese Formulierung bedeutet, haben Gerichte in der Basler, der Berner und der Zürcher Skala festgehalten (siehe «Lohnfortzahlung bei Krankheit»). Je nach Dienstjahren und Skala dauert dieses Zeitfenster zwischen einem Monat und einem halben Jahr.

 

Wenn Ihr Arbeitgeber eine Kollektiv-Krankentaggeldversicherung abgeschlossen hat, sind Sie besser abgesichert. Dann bekommen Sie im Normalfall während rund zwei Jahren 80% Ihres Lohns. Die Krankentaggeldversicherung zahlt meistens erst nach einer Wartefrist von 30 Tagen. Während dieser Zeit erhalten Sie Ihren Lohn weiterhin von Ihrem Arbeitgeber.

 

 

Lohnfortzahlung nach einem Unfall

Wenn Sie wegen eines Unfalls arbeitsunfähig werden, bezahlt die Unfallversicherung Ihren Lohn. Sie bekommen 80% Ihres letzten Einkommens. Das maximal versicherte Jahreseinkommen liegt bei CHF 148‘200.– (Stand 2019).

 

Gut zu wissen: Alle Angestellten sind automatisch gegen Betriebsunfälle versichert. Wer wöchentlich im Durchschnitt mehr als acht Stunden beim gleichen Unternehmen arbeitet, ist auch gegen Unfälle in der Freizeit versichert. Nicht Erwerbstätige müssen solche Freizeitunfälle bei Ihrer Krankenkasse versichern. Dann zahlt der Arbeitgeber den Lohn weiterhin wie im Falle einer Krankheit.  

 

 

Taggeldversicherungen: Wenn Sie sich privat absichern wollen

Was zeigt Ihre Vorsorgeanalyse? Hätten Sie nach ein paar Monaten ohne Lohn mit finanziellen Problemen zu kämpfen? Dann sollten Sie sich zusätzlich privat absichern, zum Beispiel mit einer Taggeldversicherung. Zuvor müssen Sie für sich zwei Fragen beantworten:

 

 

Welche Wartefrist macht Sinn?

  • Die Taggeldversicherung bezahlt erst nach einer gewissen Wartefrist. Je kürzer diese Wartefrist, desto höher Prämie.
  • Wenn Sie angestellt sind, wählen Sie am besten dieselbe Wartefrist wie Ihr Arbeitgeber. Sie beträgt gesetzlich mindestens drei Wochen.
  • Als selbständigerwerbende Person sind Sie bei einer Arbeitsunfähigkeit sofort auf ein Taggeld angewiesen. Die Prämien dafür sind jedoch sehr hoch. Deshalb entscheiden sich viele Selbständigerwerbende für eine Versicherung mit Wartefrist und überbrücken die ersten Wochen oder Monate mit ihrem Privatvermögen.

 

Unfall, Krankheit oder beides?

  • Selbständigerwerbende schliessen normalerweise eine Taggeldversicherung für Unfall und Krankheit ab. Ob es sich lohnt, zusätzlich eine freiwillige UVG-Versicherung abzuschliessen, ist sehr individuell. Diese Versicherung enthält beispielsweise Witwen- und Waisenrenten. Wenn Sie keine Familie haben, bezahlen Sie einen Teil der Prämie umsonst.
  • Angestellte profitieren von der automatischen Unfallversicherung Ihres Arbeitgebers. Wenn Sie mehr als das versicherte Maximum von CHF 148‘ 200.– pro Jahr verdienen, können Sie Ihre Absicherung mit einem privaten Taggeld erweitern.

 

 

Gut zu wissen: Sie sind nicht erwerbstätig und haben nach Unfall oder bei Krankheit keinen Lohnausfall? Bei uns können Sie trotzdem eine Taggeldversicherung abschliessen.

 

 

 

Invalidität: Wenn Sie nicht mehr arbeiten können

 

Wenn Sie länger nicht arbeiten können, hilft Ihnen ein Taggeld über diese Zeit hinweg. Die Taggeldversicherung bezahlt in der Regel zwei Jahre lang. 

 

 

Die Renten der Sozialversicherungen

Sie sind über Ihre 1. und 2. Säule gegen Invalidität versichert. Wenn Sie als Elternteil invalid werden, bekommen Sie eine Rente der Invalidenversicherung (IV) und allenfalls Geld von Ihrer Unfallversicherung sowie aus der Pensionskasse. Immer unter dem Vorbehalt, dass Sie alle gesetzlichen Voraussetzung erfüllen. Kinder bekommen von IV und Pensionskasse eine Kinderrente.

  • Eine volle IV-Rente liegt zwischen CHF 1‘185.– und CHF 2‘370.– (Stand 2019). Je nach Schwere der Invalidität erhalten Sie eine Viertelsrente, eine halbe, eine Dreiviertels- oder eine ganze Rente. Dazu kommen Kinderrenten, sie betragen 40% der Hauptrente. Die Kinderrente wird bis zum 18. Geburtstag des Kindes ausbezahlt oder bis zum Ende seiner Ausbildung (maximal bis zum 25. Geburtstag).
  • Wenn Sie nach einem Unfall invalid sind und über Ihren Arbeitgeber unfallversichert waren, bekommen Sie eine Rente von Ihrer Unfallversicherung. Auch die passt sich dem Invaliditätsgrad an. Bei voller Invalidität bekommen Sie 80% Ihres versicherten Lohns (maximal CHF 148‘200.– jährlich, Stand 2019).
  • Unter Umständen bezahlt auch Ihre Pensionskasse bei Invalidität eine Rente sowie Kinderrenten. In Ihrem Vorsorgeausweis steht, wie hoch diese Renten sind.

 

Gut zu wissen: Insgesamt dürfen die Renten von IV, Unfallversicherung und Pensionskasse nicht mehr als 90% Ihres letzten Lohnes betragen. Deshalb bekommen sie von Unfallversicherung und Pensionskasse oft nicht den maximalen Betrag. Wenn das trotzdem passiert, zahlt die Unfallversicherung nur eine sogenannte Komplementärrente.

 

 

Privat absichern mit einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Gegen Erwerbsunfähigkeit können Sie Ihre Familie zusätzlich über Ihre 3. Säule absichern. Das macht Sinn, wenn die Rente aus der 1. und 2. Säule nicht reicht. Wenn Sie während der Laufzeit wegen Krankheit oder Unfall erwerbsunfähig werden, bekommen Sie von Ihrer Versicherung die zuvor vereinbarte Rente (unter Umständen auch ein Kapital). Wenn Sie nur teilweise invalid werden, passt sich die Rente diesem Grad an.

 

Achtung: Menschen werden viel öfter wegen einer schweren Krankheit erwerbsunfähig als aufgrund eines Unfalls. Bei Krankheit entstehen sehr oft Lücken in der Versorgung, wenn Sie sich nicht frühzeitig selbst darum kümmern. Spielen Sie die möglichen Szenarien mit einem Experten durch.

 

 

Darauf sollten Sie beim Abschluss einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung achten:

  • Rechnen Sie aus, wieviel Rente Sie brauchen, falls Sie invalid werden. Versichern Sie nur den Betrag, den Sie auch wirklich benötigen. 
  • Wenn Sie über Ihren Arbeitgeber unfallversichert sind, brauchen Sie nur die Police für den Krankheitsfall. Das ist günstiger.
  • Die Unfallversicherung versichert einen Jahreslohn von maximal CHF 148‘200.– Wenn Sie mehr verdienen, können Sie diesen Unterschied mit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung abdecken. 
  • Diese Versicherung können Sie auch im Rahmen der Säule 3a abschliessen und die Prämie von Ihrem Einkommen abziehen. Das geht nur, wenn Sie noch nicht das Maximum sparen.
  • Je kürzer die Wartefrist für die Lohnfortzahlung, desto höher die Prämie. Wenn Ihr Arbeitgeber für Sie eine Krankentaggeldversicherung abgeschlossen hat, wählen Sie bei Ihrer Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine Wartefrist von 24 Monaten. Sie bezahlt, wenn Sie nach zwei Jahren kein Taggeld mehr bekommen.

 

 

 

Todesfall: Damit die Hinterbliebenen abgesichert sind

 

Im Todesfall sind verheiratete Elternpaare über die Sozialversicherungen gut abgesichert. Sie können mit folgende Leistungen rechnen:

  • Die AHV bezahlt dem hinterbliebenen Elternteil im Todesfall eine Witwen- oder Witwerrente. Die Kinder erhalten eine Waisenrente.
  • Von der Unfallversicherung bekommen Witwen und Witwer ebenfalls eine Rente – vorausgesetzt, die verstorbene Person hatte solche abgeschlossen. Bei Arbeitnehmern ist das automatisch der Fall. Auch den Kindern wird eine Waisenrente ausgezahlt.
  • Auch die Pensionskasse zahlt Witwen- respektive Witwer- und Waisenrenten aus. Wie hoch diese Renten sind, steht in Ihrem Vorsorgeausweis.

 

Gut zu wissen: Insgesamt dürfen die Renten von AHV, Unfallversicherung und Pensionskasse nicht mehr als 90% Ihres letzten Lohnes betragen. Sonst spricht man von einer Überversicherung. In diesem Fall düsirfen Unfallvercherung und Pensionskasse die Leistungen kürzen.

 

 

Eltern im Konkubinat sind benachteiligt

Weder die AHV noch die Unfallversicherung zahlen hinterbliebenen Partnern eine Rente. Die Pensionskasse kann selbst entscheiden, ob sie unverheirateten Partnerinnen oder Partnern Renten zahlt. Bei der Waisenrente spielt der Zivilstand der Eltern keine Rolle, hier zahlen AHV, Unfallversicherung und Pensionskasse des verstorbenen Elternteils in jedem Fall.

 

Tipp: Klären Sie mit Ihrer Pensionskasse, unter welchen Bedingungen Ihre Partnerin oder Ihr Partner in Ihrem Todesfall eine Rente erhält.   

 

 

Privat absichern mit einer Todesfallrisikoversicherung

Wenn Sie sich und Ihre Familie vollumfänglich absichern wollen, schliessen Sie am besten eine Todesfallrisikoversicherung ab. Wenn die versicherte Person während der Laufzeit stirbt, zahlt die Versicherung das Todesfallkapital an die vereinbarte Person aus.

 

Gut zu wissen: Wieviel Sie für diese Prämie bezahlen, ist abhängig von der Versicherungssumme sowie von Alter und Gesundheitszustand der versicherten Person.

 

Bei einer Todesfallrisikoversicherung unterscheidet man zwischen einer fallenden und einer konstanten Versicherungssumme. Bei der fallenden Summe wird der Betrag, den die begünstigte Person bekommt, kontinuierlich kleiner. Das macht dann Sinn, wenn die Kinder älter werden, ein Elternteil wieder mehr arbeiten kann und die Absicherung aus der 1. und 2. Säule besser wird. Wenn Sie gleichzeitig mit der Säule 3a sparen, ist eine fallende Todesfallsumme ebenfalls die richtige Wahl. Die konstante Summe ist sinnvoll, wenn sich Ihr Risiko nicht verändert und Sie auch in ein paar Jahren auf den vollen Betrag angewiesen sind. Unsere Versicherungsberater helfen Ihnen gerne, die optimale Absicherung für Ihre Familie zu finden.

 

 

 

Kinder: Diese Risiken können teuer werden

 

Wenn Sie Ihr gesundes, aktives Kind anschauen, werden Sie zuletzt an Invalidität und Tod denken. Trotzdem sollten Sie sich überlegen, Ihr Kind gegen bestimmte Risiken zu versichern. Weil die Leistungen von Krankenkasse und Invalidenversicherung oft knapp bemessen sind.  

 

 

Obligatorische Krankenkasse

Die Krankenversicherung ist in der Schweiz obligatorisch, Ihr Kind muss vom Tag seiner Geburt an bei einer Kasse versichert sein. Sie können diese Police noch bis spätestens drei Monate nach der Geburt rückwirkend abschliessen. Wenn Sie für Ihr Kind eine Zusatzversicherung für Alternativmedizin oder Zahnkorrekturen abschliessen möchten, dann tun Sie das am besten so früh wie möglich. Für Zusatzversicherungen können Krankenkassen Kunden ablehnen, falls sich herausstellt, dass eine Beeinträchtigung vorliegt.

 

Tipp: Eine Zahnkorrektur kann schnell mehr als CHF 10‘000.– kosten. Diese Zusatzversicherung lohnt sich bei Kindern in den meisten Fällen. Achtung: Ab dem dritten Lebensjahr müssen Sie Ihr Kind zahnärztlich untersuchen lassen, um diese Versicherung abschliessen zu können. Wenn sich dann eine Fehlstellung abzeichnet, kann die Versicherung Ihr Kind ablehnen oder Vorbehalte anbringen.

 

 

Kind gegen Todesfall und Invalidität versichern?

Wenn Ihr Kind wegen einer Krankheit oder nach einem Unfall invalid wird, bezahlt die Krankenkasse die Behandlungen. Danach hat das Kind Anspruch auf Pflegebeiträge und eine Hilflosenentschädigung der Invalidenversicherung. Diese Beträge sind relativ bescheiden und decken die Kosten nur bedingt. Wenn Sie für Ihr Kind eine Risikoversicherung abgeschlossen haben, bekommt es in einer solchen Situation zusätzlich eine Rente oder ein Kapital. Das hilft beim Finanzieren von speziellen Therapien, von behindertengerechten Anpassungen zuhause oder beim Bezahlen einer Betreuung.

 

Eine Risikoversicherung für Kinder können Sie bei Ihrer Krankenkasse oder bei einer Versicherung abschliessen. Es gibt unterschiedliche Policen: Während gewisse nur die Risiken Invalidität und Tod nach einem Unfall abdecken, ist bei andern auch die Krankheit als Ursache inbegriffen. Die Prämie für letztere umfassender und nicht viel teurer.

 

Gut zu wissen: In den allermeisten Fällen ist bei Kindern eine Krankheit der Grund für Invalidität. Wenn Sie für Ihr Kind eine Risikoversicherung abschliessen, dann wählen Sie eine Police, die Krankheit und Unfall als Ursache absichert. Mit der Kindervorsorge KIDS bieten wir eine modulare Lösung, die Sie selber flexibel zusammenstellen können.

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