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Beeinträchtigung als Bereicherung

Jul 7, 2022.

Generali nimmt im Rahmen der «Diversity, Equity & Inclusion»-Strategie am MyAbility Talent Programm teil. Das Programm vernetzt hochqualifizierte Studierende mit Beeinträchtigung mit Unternehmen. Einer unserer letztjährigen Teilnehmenden war David, der nach dem Programm ein Praktikum bei uns absolviert hat. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen.

David, was hat dich motiviert, dich bei MyAbility zu bewerben?

Das Konzept von MyAbility hat mich sehr überzeugt. Insbesondere die Kombination aus individuellem Bewerbungscoaching und der Möglichkeit, im Rahmen des Matching Day mit vielen Unternehmen vernetzt zu werden. Die im Coaching vermittelten Tipps und Tricks konnte ich gleich in Gesprächen mit den Recruitern anwenden.

 

Bei den erfolgreichen Gesprächen wurde mit mir ein Job Shadowing vereinbart. Diese Shadowings bieten eine gute Möglichkeit, das Unternehmen, dessen Kultur sowie das jeweilige Team kennenzulernen und einen Einblick in den Aufgabenbereich zu erhalten.

 

Über MyAbility hast du in einem Speed-Interview verschiedene Unternehmen kennengelernt. Weshalb hast du dich für Generali entschieden?

Im Speed-Interview habe ich mich gut mit den Interviewerinnen verstanden. Das hat dazu geführt, dass ich am Shadowing Day teilnehmen konnte. Das war sehr hilfreich, um ein besseres Gefühl für das Unternehmen und das Team zu erhalten. Ich schätze insbesondere die freundlichen und offenen Teammitglieder, die positive Teamkultur und den Führungsstil. Daher habe ich mich für Generali entschieden.

 

Nach den Schnuppertagen konntest du bei Generali in ein Praktikum starten. Wie war diese Zeit für dich bis jetzt?

Ich bin sehr froh, dass ich diese Möglichkeit wahrgenommen habe, denn ich habe sowohl fachlich als auch menschlich viel gelernt. Das Team hat mich sehr offen und warmherzig empfangen und sich Zeit für mich genommen, wenn es Dinge zu erklären gab. Mittlerweile würde ich wirklich sagen, dass ich Teil des Teams und der Generali Familie geworden bin.

 

«Wichtig ist, dass man sich selbst nicht als beeinträchtigte Person, sondern als Bereicherung sieht.»

 

 

Was ist deiner Meinung nach wichtig bei der Integration von Menschen mit Beeinträchtigung in den Arbeitsalltag?

Es gibt verschiedene Ebenen, die gleich wichtig sind: der Einzelne, das Team und der Führungsstil. Mindset sowie Selbstwahrnehmung sind entscheidend. Wichtig ist, sich nicht einfach als beeinträchtigte Person zu sehen, sondern als Bereicherung. Ich sehe mich beispielsweise als eine Person, die sich weit weg vom hypothetischen Durchschnittsmenschen bewegt. Eine weitere Unterteilung ist für mich nicht wichtig.

 

Auf Teamebene ist sicher wesentlich, dass sich jeder aufgehoben fühlt und dass eine offene Kommunikationskultur gelebt wird. Wenn der Zusammenhalt im Team gut ist, macht es die Integration viel einfacher. Die Kolleginnen und Kollegen sollten ein gewisses Verständnis aufbringen. So muss man kein schlechtes Gewissen haben, wenn man mal nicht so leistungsfähig ist.

 

Der Führungsstil sollte zugänglich und motivierend sein. So traut man sich auch, bei Problemen auf die Führungsperson zuzugehen. Sind diese Bedingungen erfüllt, steht einer guten Zusammenarbeit nichts im Weg – unabhängig davon, ob eine Beeinträchtigung vorliegt oder nicht.

 

Generali macht auch dieses Jahr beim MyAbility Programm mit. Welchen Tipp würdest du unseren Teilnehmenden mit auf den Weg geben?

Geht mit Faszination und Neugier ins Einzelcoaching. Seid offen und habt nicht von Anfang an ein spezifisches Unternehmen im Blick. Schaut euch so viele Unternehmen wie möglich an. Sofern sich die Möglichkeit eines Praktikums beziehungsweise einer Werkstudentenstelle bietet, nehmt diese wahr. Ihr bekommt so einen viel besseren Einblick.

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